Freitag, 15. August 2008

Mein Papa Ernst
Bei Connie in Kemptens bestem Cafe!
Es ist natürlich wunderschön auf Reisen zu gehen. Doch auch fürchterlich traurig so viele liebe Menschen zu Hause zurückzulassen. Hoffentlich sehe ich alle gesund wieder. Nun nehme ich schon 3 Wochen Abschied. Jetzt in Indien finde ich die schoenen BIlder. Ab damit in den blog.
Allen in der Schule einen schoenen Anfang.
Tip fuer alle die Schule nervt -John Wood :leave microsoft to change the world
.Jährlicher Webermarkt in Haslach im Mühlviertel in Österreich Erika Loretz, die immer alles so gut organisiert, filzt und webt und alles über Stoffarten und Färberei weiß


12 Frauen begeistert von textilen Materialien und dem Kunsthandwerk der Frauen der Welt haben sich wieder auf ihre jährliche Reise begeben.



Viele Männer wurden im Laufe der Geschichte berühmt für ihre Bilder, Skulpturen oder Bauwerke. Wir Frauen werden für unsere Kunst nie berühmt werden.
Sticken, weben, stricken und filzen sind schön und dekorativ. Wir schaffen die Kunst des Alltags, Gebrauchskunst zum Anziehen oder zum Schmuck des Hauses. Es gibt Designerpreise für Salatschüsseln. Eine Frau in Indonesien webt 1 Jahr an einem Ikat, Schals, gefilzte Hüte, Stulpen oder Hausschuhe werden kaum einen Disignerpreis bekommen- für uns sind diese Dinge aber gleichviel wert. Wir bewundern und achten das Kunsthandwerk und betrauern, dass zunehmend so viel davon verloren geht. Schön, dass es Frauen wie Euch Weberinnen aus Feldkirch gibt, und vor allem dass ich mit Euch reisen darf. Danke Ihr Lieben



Montag, 28. Juli 2008

Wichtige Menschen








Eigentlich wollte ich mich gar nicht verabschieden und verschwinden. Ich war der festen Ansicht, dass fast niemand merken würde wenn ich weg bin, dass ich nun völlig überwältigt bin, wie viele Menschen mich verabschieden. Manche schon das 5. Mal.
Danke all den leben Menschen, dass ihr mein Weltbild geradegerückt habt. Hier ein paar Fatos von den vielen Verabschiedungen.
Es wird nun wirklich Zeit, dass ich verschwinde. So hörte ich schon den Kommentar"Bist du immer noch da?" Ja aber nicht mehr lang!
Vielen Dank allen Frauen die mir den Rücken frei halten, mein Haus versorgen, meine Katzen füttern, Mein Konto und meine Post regeln.
Danke,Danke, Danke

Sonntag, 27. Juli 2008

Zu Hause




In meinem kleinen Häuschen wohnen Felix und Kessy, die eigentlichen Besitzer. Meine Aufgaben sind klar definiert- zu jeder Tages-und Nachtzeit die Fenster öffnen und schließen, nur das beste Futter kaufen und rechtzeitig die Futterschüsseln füllen. Ach ja und bei schlechtem Wetter und Schnee natürlich das Katzenklo mit feinstem kanadischen Streu füllen. Ich bin eine sehr gut dressierte Katzenfrau.


Sonntag, 13. Juli 2008

Malen und Filzen





Diesen beiden Beschäftigungen gehe ich schon eine Reihe von Jahren nach.
Ich hatte das Glück die ungarischen Feltmaker Mari Nagy und Istvan Vidak kennenzulernen.
Sie lehrten mich perfekte Filzflächen herzustellen Hier ein paar meiner Lieblingskleidungsstücke und 2 meiner genau gearbeiteten Bilder

Sonntag, 22. Juni 2008




Spanien ganz ruhig und entspannt.





140 km südlich von Barcelona mündet der Ebro in einem breiten Delta in das Mittelmeer. Erst kurz davor tritt er aus dem Gebirge aus.

Reisfeld bei Deltebre kurz nach der Pflanzung in Mai
Das Wasser ist so nährstoffreich, dass das ganze Ufer von Anglern gesäumt ist.
Das flache Mündungsdelta ist die Reiskammer Spaniens und gleichzeitig ein riesiges Vogelschutzgebiet.

Lange ruhige Sandstrände in Riumar laden zum Baden ein, Radtouren zwischen den Reisfeldern sind auch für Unsportliche ein Vergnügen. Im Hinterland bieten Klöster, Höhlenmalereien und andere Ausflugsziele Abwechslung.

Auf dem Ebro fahren Schiffe zur Vogelbeobachtung.
In der Vorsaison ist richtig was los.
Auf der 800 m. langen Uferstraße fuhren so wenig Autos, dass ich mit dem Rad eine ganze Woche über die ganze Straßenbreite kurven konnte. Eines Tages beschloss ich den immer verwaisten Radweg meine Referenz zu erweisen. Plötzlich reger Verkehr, 2 Radfahrer kamen mir auf der Straße entgegen. In schönstem Sächsisch hörte ich " Wir müssen hier doch den Radweg benutzen." Tut mal. diese 800 m waren auch der einzige Radweg im Umkreis von 10 km.

Donnerstag, 8. Mai 2008

gemaltes und gezeichnetes






















Du siehst schon am Sargbau, dass ich mich in letzter Zeit viel mit Altern, Tod und sterben beschäftigt habe. Da ich seit 4 Jahren meinen 87 jährigen Vater versorge ist das auch kein Wunder.
Hier ein paar von mir gemalte Bilder zu diesem Thema
Die beiden Männerbilder sind Portraits vom Ernst, meinem Vater.
Die Fotos wurden auf einer Ausstellung zum Thema Würde im Alter und Sterben im November im Kempodium in Kempten aufgenommen.
Kempten, 8.5.2008